Einfach mal Danke sagen

Grüne "Danke" - Plakette auf HolzAm letzten Tag des Jahres 2014 möchte ich allen, die mich in den letzten Jahren bewusst oder unbewusst unterstützt haben, danke sagen. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass mein Vater so lange es eben ging zu Hause in seiner gewohnten Umgebung bleiben konnte. Ihr habt dazu beigetragen, dass wir diese Zeit noch mit ihm (und er mit uns) haben konnte, dass wir das Schöne genießen konnten und das Schwere ertragen konnten.

Besonders danken möchte ich

  • meinen Kindern, die den Opa genauso umhegt und gepflegt haben wie ich und dafür sorgten, dass ich noch ein bisschen arbeiten konnte und auch mal eine Woche in Urlaub fahren konnte. Danke fürs „Opa hüten“.
  • meinem Liebsten, der immer da war, wenn ich dachte, es geht nicht mehr weiter und meine Ängste ernst genommen und mich aufgefangen hat. Danke fürs „da sein“.
  • meiner Tante, zu der er, bis sie selbst in ihrer Familie gebraucht wurde, zum Mittagessen ging. So kam er wenigstens einmal am Tag unter Menschen, obwohl er sich damals schon immer mehr zurück gezogen hatte.
  • Meiner „Bäcker-Verwandtschaft“, die es ertragen hat, dass mein Vater Mitten in der Nacht anrief oder an der Tür klopfte, weil die Brötchen oder das Brot nicht geliefert wurde.
  • Meinen Freunden und Bekannten, egal wie nah und fern, die wussten, wie es mir geht, und Anteil nahmen.
  • Meinen Twitterfreunden, die ich zum Teil nicht persönlich kenne, die Mitgefühl zeigten und mir oft genug einfach Mut machten.
  • Der Schulfreundin meines Vaters, die selbst nicht mehr zu Besuch kommen konnte, ihn aber jede Woche unbeirrt anrief, obwohl er oft genug ihr gegenüber mürrisch war.
  • Seinem Cousin, der einfach vorbei kam, um zu schauen wie es ihm geht und ein Bierchen mit ihm getrunken hat.
  • Und vielen anderen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann.

Mein letztes Danke schön geht an alle Mitarbeiter des Heims, in dem er jetzt seit über einem Jahr lebt. Die sich liebevoll kümmern, ihn nach seinen Möglichkeiten fordern, ihm seine „Spleens“ lassen und aufpassen, dass er sich selbst nicht gefährdet. Ich weiß, dass es ihm bei euch gut geht!

Menschen wie Ihr machen das Leben lebenswert. Danke!

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